Empfohlene Artikel & Kolumnen

Carmen Cartellieri: Der Stern, der sich Teschen nannte
Die unscheinbare Geschichte eines Pseudonyms führt zu einer überraschenden Erzählung über eine der größten Stars des Stummfilms. Carmen Teschen – also Franziska Cartellieri – verbindet die Welt des Wiener Films mit einem wenig offensichtlichen Teschener Motiv, das in ihrer Biografie in den unerwartetsten Momenten wiederkehrt.
Es ist eine Geschichte über Ehrgeiz, Identität und eine Karriere an der Schnittstelle von Kulturen, in der auch Aristokraten, Skandale und große Namen der Epoche auftreten.

Wilhelm Koperberg. Bürgermeister von Teschen in den Jahren 1939–1945
Düsseldorf, 1948. Verhörsaal. Der ehemalige Bürgermeister von Teschen in den Jahren 1939–1945 steht vor der Entnazifizierungskommission. War er nur ein gewöhnlicher Beamter oder doch ein Mitverantwortlicher des Regimes? Oder vielleicht einer der wenigen, die ihre Menschlichkeit in einer Welt ohne moralische Grenzen bewahrten?
Lerne die Geschichte von Wilhelm Koperberg kennen – eine auf wahren Ereignissen basierende Erzählung über Verantwortung, Mut und die schmale Grenze zwischen Schuld und Überleben.

Das weitere Schicksal der Familie Springut aus Istebna.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs war der Alltag der Überlebenden von Ungewissheit, Hoffnung und Angst um jene, die nicht zurückgekehrt waren, überschattet. Man glaubte weiterhin, dass ihre Angehörigen überlebt hätten.
Ein Artikel über die übrigen Mitglieder der Familie Springut, die in Bielitz, Krakau und Żywiec lebten. Obwohl der Krieg vorbei war, dauerte der emotionale Kampf weiter an. Die Überlebenden mussten sich einigen der schwersten Entscheidungen ihres Lebens stellen.

Eine Teschener Aristokratin, die in Armut starb
Obwohl man ihr die Ausreise nach Österreich anbot, beschloss sie, in Teschener Schlesien zu bleiben, denn wie sie selbst sagte: „Ich möchte bei den Meinen sein.“
Eine bewegende Geschichte einer Aristokratin, der die Region viel zu verdanken hat. Gabriele von Thun und Hohenstein blieb als „die gute Herrin von Groß Kuntschitz“ in Erinnerung. Im Jahr 1945 wurde sie an einem einzigen Tag ihres gesamten Vermögens und ihrer Lebensgrundlage beraubt.

„Er hat sie erschossen (...), als sie sich nach mir sehnte.“
Im Jahr 1942 begann die Liquidierung des Ghettos von Otwock. Hilflosigkeit, Angst und Verzweiflung ergriffen mitten im Sommer diese Kleinstadt bei Warschau.
Zu dieser Zeit versteckte sich dort Adela Tuwim, die Mutter des berühmten polnischen Dichters. Sie stand unter der Obhut einer Krankenschwester aus der „Zofiówka“, einem Krankenhaus für Nerven- und Geisteskranke. Sie wurde eines der Opfer des Terrors. Wie sah ihr letzter Tag aus?


